SHIATSU

 

Was ist Shiatsu?

 

Woher kommt SHIATSU?

 

SHIATSU kommt aus dem Japanischen und bedeutet “Fingerdruck“. Es ist ein neuer Name für die älteste Form der Medizin - das Heilen mit den Händen.

 

Das heutige SHIATSU hat seinen Ursprung in den altchinesischen Tao-Yin-Methoden und stellt das moderne Erbe dieser altbewährten Tradition dar. Bereits im 6. Jahrhundert gelangten die chinesischen Medizin und ihre Behandlungsmethoden durch einen buddhistischen Mönch nach Japan. Die Japaner entwickelten viele dieser Methoden weiter. SHIATSU wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts durch den japanischen Therapeuten Tamai Tempaku entwickelt, der neuere westliche medizinische Kenntnisse der Anatomie und Physiologie des Menschen in verschiedene ältere Behandlungsverfahren altchinesischen Ursprungs einbrachte. Das heute unter dem Namen SHIATSU bekannte Behandlungsverfahren wurde 1964 durch die japanische Regierung offiziell als Therapie anerkannt und so von der älteren traditionellen Massageform ANMA abgegrenzt.

 

Viele der früheren SHIATSU-Therapeuten entwickelten ihren eigenen Stil. Manche gründeten sogar eigene Schulen. Unter ihnen ist Shizuto Masunaga speziell zu erwähnen, denn er verband seine SHIATSU-Erfahrung mit seinen Kenntnissen der westlichen Physiologie und der chinesischen Medizin. Er entwickelte sodann seine eigene Methode, die er nach dem einfachen und direkten Zugang zur Spiritualität der japanischen Zen-Buddhisten “Zen-SHIATSU“ nannte. Es ist in erster Linie seine Methode, die in den Westen gelangte und hier eingesetzt wird.

 

Was vermag SHIATSU zu bewirken?

 

Beim SHIATSU bedient man sich des Drucks der Hände und manipulativer Techniken, um die physische Struktur des Körpers zu korrigieren, seine natürlichen inneren Energien zu regulieren, um Krankheiten abzuwehren und Gesundheit zu erhalten.

 

Die SHIATSU-Behandlung

 

Eine SHIATSU-Behandlung dauert in der Regel dreissig bis sechzig Minuten, kann jedoch bei gewissen Beschwerdebildern auch bis zu neunzig Minuten dauern. Der Behandelte setzt mit fachlichem Wissen den Druck seiner Hände am Körper des zu Behandelnden ein.

 

SHIATSU und Schulmedizin

 

Viele Menschen finden durch SHIATSU Linderung ihrer körperlichen Beschwerden, wenn ihnen die herkömmliche, auf klassischer westlicher Medizin basierende Physiotherapie nicht mehr oder nur noch bedingt zu helfen vermag.

 

Viele Mediziner haben bis heute noch nichts oder wenigstens nicht viel von SHIATSU gehört und sind, weil sie sich ob der immensen Fülle an alternativ-medizinischen Angeboten genervt fühlen, SHIATSU gegenüber eher wenig aufgeschlossen oder zumindest sehr kritisch. Dabei schliessen sich SHIATSU und Schulmedizin gar nicht gegenseitig aus. So eignet sich SHIATSU gut zur zusätzlichen Behandlung bei Beschwerden, die mit Heilverfahren der Schulmedizin behandelt werden. Vielfach vermag SHIATSU - gegebenenfalls im Kombination mit REIKI-Behandlung - sogar im Sinne der Symptombekämpfung dort zu einer Linderung der Beschwerden zu führen, wo eine Ursachenbekämpfung mit schulmedizinischen Mitteln nicht mehr zum gewünschten Erfolg führt. (z.B. bei chronifizierten Beschwerden als Folge einer HWS-Distorsion nach Schleudertrauma).

 

SHIATSU will für sich nicht in Anspruch nehmen, die Physiotherapie der klassischen Schulmedizin ersetzen zu können. SHIATSU vermag diese jedoch wirksam zu unterstützen und zu ergänzen.

 
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