REIKI

           
                   
   

Was ist Reiki?

         
                   
   

Woher kommt REIKI?

     
   

REIKI ist eine auf sehr altem buddhistischem Wissen basierende Heilkunst, die in Japan im 19. Jahrhundert durch Dr. Mikao Usui, einen christlichen Mönch, wieder entdeckt und in der Folge weiter entwickelt wurde. Vor seinem Ableben (1926) übergab Dr. Mikao Usui das “Usui System der natürlichen Heilung“, eben auch REIKI genannt, seinem besten Schüler, Dr. Chijuro Hayashi, einem pensionierten Arzt und Offizier der kaiserlichen Marine Japans. Hayashi setzte REIKI systematisch zur Heilung ein. Er eröffnete in Tokyo eine Klinik, in der er Menschen - auch über längere Zeitspannen - behandelte und betreute. Er entwickelte die Methode seines Lehrmeisters weiter und erzielte dabei viele Heilungen. Hayashi unterwies dort einige Jahre später eine ehemalige, durch ihn erfolgreich behandelte Patientin, Frau Hawayo Takata, die REIKI kurz darauf erst einmal auf die Insel Hawai, wo sie eine eigene REIKI-Klinik eröffnete, und nach dem zweiten Weltkrieg dann auch schrittweise auf den ganzen amerikanischen Kontinent brachte. Bis REIKI in Europa und damit auch in der Schweiz bekannt wurde, dauerte es dann sehr viel länger.


   

Was vermag REIKI zu bewirken?

 

Der Name REIKI bedeutet “universelle Lebensenergie“. Es handelt sich dabei um die universelle, ursprüngliche, schöpferische Kraft und natürliche Heilungsenergie, die auch uns am Leben erhält. Diese Energie fliesst bei der Therapie in kraftvoller und konzentrierter Form durch die Hände des REIKI-Behandlers. Durch den Energiefluss werden Energieblockaden gelöst, das energetische Gleichgewicht und die Heilung auf körperlicher, seelischer und geistiger Ebene gefördert sowie die Selbstheilungskräfte aktiviert.

 

Die REIKI-Behandlung

Eine REIKI-Behandlung dauert in der Regel sechzig, gegebenenfalls auch bis neunzig Minuten. Der Behandelte liegt dabei auf einer bequemen Unterlage, und der Behandelnde legt die Hände auf verschiedene Positionen am Körper des zu Behandelnden. Stets beginnt die Behandlung beim Kopf und wird via Oberkörper und Rücken fort gesetzt. Eine REIKI-Behandlung hat in der Regel zwölf bis 21 Positionen. Auf jeder Position verharren die Hände des Behandelnden drei bis fünf Minuten. Wenn der REIKI-Behandelnde seine Hände auflegt, gibt er nicht seine eigene Energie ab, sondern gibt die seinerseits empfangene Energie durch seine Hände weiter.


Wie genau REIKI funktioniert, ist bis heute nicht bekannt. Zumindest gibt es noch keine wissenschaftlich untermauerte Antwort. Jeder REIKI-Praktizierende hat seine eigene Erklärung dafür. REIKI ist jedoch erfahrbar. Werden die Hände aufgelegt, spüren jedenfalls die meisten Menschen eine wohltuende Wärme, die sich im Laufe der Behandlung im ganzen Körper ausbreitet.

 

REIKI und Schulmedizin

 

Viele Menschen finden zu REIKI, weil sie konkrete körperliche Leiden haben, bei denen ihnen die herkömmliche, klassische Medizin nicht mehr zu helfen vermag, oder die vorgeschlagenen Behandlungen (z.B. operative Eingriffe) vom Heilungssuchenden nicht akzeptiert werden.

Die meisten Mediziner haben bis heute noch nichts oder wenigstens nicht viel von REIKI gehört und sind, genervt ob der Fülle an alternativ-medizinischen Angeboten, REIKI gegenüber meistens nicht sehr aufgeschlossen oder zumindest überaus kritisch. Dabei schliessen sich REIKI und Schulmedizin gar nicht gegenseitig aus. So eignet sich REIKI gut zur zusätzlichen Behandlung bei schwereren Erkrankungen, die mit schulmedizinischen Heilverfahren behandelt werden. Vielfach vermag REIKI - gegebenenfalls im Kombination mit SHIATSU-Massage - sogar im Sinne der Symptombekämpfung dort zu einer Linderung der Beschwerden zu führen, wo eine Ursachenbekämpfung mit schulmedizinischen Mitteln nicht mehr zum gewünschten Erfolg führt. (z.B. bei chronifizierten Beschwerden als Folge einer HWS-Distorsion nach Schleudertrauma).

REIKI richtig verstanden, will für sich nicht in Anspruch nehmen, die Schulmedizin ersetzen zu können. REIKI vermag diese jedoch wirksam zu unterstützen.


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